Unser „Hielichspruch“

Hielich   Quelle Wikipedia

Einmal kam für den Junggesellen der Tag, an dem er mit einer Lebensgefährtin zum Traualtar ging, dann nahm er Abschied von seinen langjährigen Kameraden, die ein letztes Mal an seinem Hochzeitstag ihn die alte Geselligkeit erleben ließen.

Bei der Recherche zur Mendener JgV Historie wiederentdeckt, abgeändert und bereits angewendet :

Guten Abend zusammen, hier kommen die OberMendener Junggesellen gegangen, nach Braut und Bräutigam tun sie wir verlangen, gebt uns Braut und Bräutigam her, dann sagen wir unser Begehr.
Guten Abend Herr Bräutigam und Jungfrau Braut! Wir haben vernommen, daß Sie den heiligen Ehestand angenommen, darum sind OberMendener Junggesellen angekommen. Hier haben wir den St. Bacchusstab unsere Fahne, mit dem der wir Macht haben von Ihnen zu fordern eine sehr hohe Strafe.
Erstens sind Sie strafbar, weil Sie in unseren Schafstall eingedrungen sind und das schönste Lämmlein herausgeholt haben.
Dafür müssen Sie geben so viel Schinken und Braten, wie zwei Kompagnien Soldaten zu Tisch können tragen.
Zweitens sind Sie strafbar, weil Sie in unseren Rosengarten eingedrungen sind und uns das schönstre Röslein gestohlen haben.
Dafür müssen Sie geben so viel Bier und Wein, daß man ein Mühlrad sechs Wochen damit herumdrehen kann.
Doch weder Röslein noch Lämmlein, noch Jungfrau fein, weil wir diese müssen verlieren, werden wir mit Ihnen akutieren.
Sie werden bezahlen mit Schinken und Brot, mit Bier und Wein und zuletzt noch mit zwanzig Reichsmark Euro fein, sonst werden wir Junggesellen keineswegs mit Ihnen zufrieden sein.
Darum gute Lust Herr Bräutigam, wir Junggesellen haben Durst.

Wir wünschen der Jungfrau Braut ein Kind, dem Bräutigam ein Rind,
dem Knecht zwei und der Magd drei, das gibt zusammen ein ganzes Hausgeschrei.
Mit der Zeit wünschen wir Ihnen einen Schimmel und einen Wagen, dann können Sie zum Himmel hin reiten oder fahren bis zu ewigen Glückseligkeit. – Amen   …. Rasiiiert…..Iss es

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